Einsamer Tod


Am vergangenen Sonntag, an einem trüben, grauen Novembertag war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Beim Durchqueren eines Parks wurde ich Zeuge einer traurigen Szene. Zwei Polizisten bedeckten gerade einen leblosen Körper mit einer Rettungsdecke. Dieser Anblick hat mich dann den restlichen Tag über gedanklich ziemlich beschäftigt.

Am nächsten Tag war in der Zeitung zu lesen, dass ein Obdachloser in der Nacht einsam auf einer Parkbank verstorben war. Ein gewisser „Donauinsel-Hansi“ soll es gewesen sein, stadtbekannt und immer freundlich.

Man sollte innehalten für einen Menschen, der aus welchem Grund auch immer am Rande unserer Gesellschaft ein möglicherweise sehr bewegendes Leben geführt hat -einsam auf der Straße verstorben inmitten einer pulsierenden Großstadt.

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Comments

  1. Wie traurig :(.

  2. Hallo, schöner Blog. Traurige Geschichte, und das mitten in einer der reichsten Länder Europas : (

    • ja, ich finde das auch sehr schlimm, dass in einem der reichsten Länder der Welt Menschen obdachlos auf der Strasse sterben. Hier sind unsere Politiker aufgerufen, diese Menschen soweit zu unterstützen, dass es erst gar nicht zum Wohnungsverlust kommt. Vielleicht sollte man einmal das Budget durchforsten, um eventuell auf Unwichtigeres zu verzichten !

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