Gedanken zum Weltkrebstag


IMG_0042_mod_v01_mod_kleinHeute ist Weltkrebstag.
In den vergangenen Jahrzehnten sind große Erfolge im Bereich der Krebsforschung zu verzeichnen. Die Überlebensrate bei vielen Krebsarten konnte signifikant gesteigert werden. Nicht zuletzt durch private Initiativen, welche  fast zur Gänze mit  Spendengeldern Großartiges auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung leisten. Insbesondere in den reichen Industriestaaten sollte es aber selbstverständlich sein, dass die Krebsforschung mit ausreichenden staatlichen Mitteln ausgestattet wird. Vielleicht sollte man einmal die Budgets nach wesentlich unwichtigeren Dingen durchforsten und die Prioritäten entsprechend setzen.

Wenn man nun aber die enormen, gigantischen finanziellen Mitteln betrachtet, welche weltweit für Waffen, Kriege und damit für die gezielte Tötung von Menschen aufgewendet werden, stellt sich die Frage, ob diese Krankheit nicht schon längst besiegt wäre, wenn die Menschheit gemeinsam diesen Aufwand in die Krebsforschung investiert hätte.

M.K.

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Comments

  1. Vielleicht gäbe es ohne Kriege, sogar weniger Krebskranke!

  2. Man kann nur dankbar sein dass es soviele private und Institutionen gibt die sich doch kümmern, sonst wäre das Bild noch schlimmer.
    Für mich immer ein Grund für zb die Kinderkrebshilfe zu spenden.
    Besonders wenn man selbst schon Menschen durch diese schreckliche Krankheit verloren hat.

    • Die St. Anna Kinderkrebsforschung ist aus meiner Sicht ein besonders herausragendes Beispiel. Seit mehr als 20 Jahren erbringt diese Organisation, fast ausschließlich durch Spendengelder finanziert, hervorragende international anerkannte Leistungen im Bereich der Kinderkrebsforschung. Die Überlebensrate konnte in dieser Zeit entscheidend erhöht werden.
      Man kann nur möglichst viele Menschen bitten, diese so wichtige Organisation mit ihrer Spende zu unterstützen:
      http://www.kinderkrebsforschung.at/

  3. Zum Glück gibt es immer noch Menschen und Institutionen die auch den krebskranken Menschen helfen wollen.
    Anscheinend kann man mit Waffen noch mehr Geld verdienen, als mit Krebsmedikamente.
    Ich habe diese Krankheit jetzt 15 Jahre überlebt.

    • Gott sei Dank gibt es die vielen privaten Initiativen und die Spender. Von staatlicher Seite wird meiner Meinung nach viel zu wenig getan- es müssten maximale finanzielle Mitteln für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung gestellt werden. Gerade in den reichen Industriestaaten sollte ausreichend Geld dafür vorhanden sein !

  4. Sehr wahre Worte! Schön, dass Du sie gefunden hast. Leider ist die Lobby der Krebskranken bei weitem nicht so groß, wie die Lobby der Waffenhändler. Und die Regierungen haben ja offenbar auch größere Interessen an Kriegs-„Spielen“, als an der Gesundung ihrer Wähler. Dann kommt noch die Pharma-Industrie hinzu, die lieber teure, nicht so wirksame Mittel, verkauft, als wirksamere, an denen sie jedoch nicht so viel verdienen können. Zahlreiche Ärzte ziehen da mit; natürlich absolut uneigennützig. Klar doch.

    Deine Worte sind großartig. Bis jedoch die Handlungen der Verantwortlichen genauso bezeichnet werden können, werden es die heutigen Krebskranken wohl leider nicht mehr erleben dürfen.

    • ja, leider ist die Lobby der Krebskranken nicht groß genug !
      Genau aus dem Grund gehört auf die verantwortlichen Stellen entsprechender Druck ausgeübt. Was ist den das Wichtigste im Leben eines Menschen ? Natürlich die Gesundheit – ohne die geht wohl gar nichts. Aber leider sehen das viele Menschen nicht so. Hier haben ganz andere Werte Vorrang, Menschenleben werden in sinnlosen Konflikten geopfert, ds ist wohl die Gesundheit kein Thema ! Nicht einmal die Regierungen der reichen Industriestaaten stellen ausreichende finanzielle Mitteln zur Verfügung ! Wenn man täglich in den Medien liest, wofür Unsummen von Geld ausgegeben werden, befällt einem die blanke Wut. Dieses Thema könnte man endlos fortsetzen. Aber so lange es die Menschheit nicht lernt, in Frieden und in gegenseitiger Achtung zusammenzuleben, wird sich an diesem Zustand leider nicht so schnell etwas ändern.

      • Gegenseitige Achtung, Anstand und Moral scheinen täglich mehr auf der Strecke zu bleiben. Das Schlimmste daran ist ja, dass diejenigen, die das ändern können, leider genau diejenigen sind, die am meisten an ihren Machenschaften verdienen. Sie müssten ja fast als blöd bezeichnet werden, wenn sie in Anbetracht dessen einen anderen Weg gehen würden. Und solange sie selbst nicht davon betroffen sind, a) in den Krieg ziehen zu müssen oder b) an Krebs zu erkranken, wird sich daran nichts ändern. Eher stirbt die Menschheit komplett aus.

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